Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) müssen aus dem Vorfall, dass die belgische Lebensmittelsicherheitsbehörde schon Anfang Juni Erkenntnisse über eine unerlaubte Verwendung von Fipronil in Hühnerställen gehabt hat, diese Informationen aber erst am 20. Juli an die anderen EU-Länder weitergegeben hat, Konsequenzen gezogen werden. „Dadurch haben wir wertvolle Zeit verloren, um dieses Geschehen einzugrenzen", sagte der stellvertretende Generalsekretär des DBV, Udo Hemmerling. „Das Nichtfunktionieren des Schnellwarnsystems in diesem Fall ist ein großer Fehler. Dass Behörden solche Informationen zurückhalten, darf nicht wieder passieren."