Mangelnde Reformbereitschaft wirft der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Professor Harald Grethe, Teilen von Politik und Berufsstand im Hinblick auf die Weiterentwicklung der GAP vor. Der Wissenschaftler kritisiert das Festhalten an pauschalen Flächenprämien. Damit werde die Akzeptanz der GAP und deren Finanzierung gefährdet. Eine höhere Umverteilung innerhalb der Direktzahlungen auf die ersten Hektare wertet Grethe als weiteren untauglichen Versuch, die Erste Säule in ihrer bisherigen Form zu rechtfertigen. Notwendig sei stattdessen, die europäischen Agrarmittel konsequent an fachlich sinnvollen und gesellschaftlich gewünschten Zielen des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes auszurichten. Als unverändert groß...