Bei Umsetzung der EU-Agrarreform sieht Präsident Joachim Rukwied vom Deutschen Bauernverband (DBV) „einen Flickenteppich nationaler und regionaler Ansätze". Wegen der Greening-Vorgaben werde die Landwirtschaft zusätzlich im globalen Wettbewerb geschwächt, so Rukwied bei einem Kongress in Brüssel. In der Zweiten Säule sieht er „höhere Hürden für erfolgreiche freiwillige Natur- und Umweltschutzprogramme". Die Agrarpolitik müsse wieder stärker auf Gemeinsamkeit ausgerichtet werden. Die Direktzahlungen müssten erhalten bleiben. Die auf Biodiversität ausgerichteten Ziele des Greenings müssten wieder ausschließlich über die Zweite Säule der EU-Agrarpolitik umgesetzt werden, fordert Rukwied.