Mit einer Absatzförderung will Berlin dem Marktdruck bei Obst und Gemüse infolge des russischen Embargos begegnen. Gegenüber Vertretern der Obst- und Gemüsewirtschaft sprach sich Minister Schmidt dafür aus, das Schulobst- und Gemüseprogramm zu 100 Prozent aus EU-Mitteln zu finanzieren, um mehr Bundesländer zur Teilnahme zu bewegen. Auch die Abgabe an soziale Einrichtungen müsse als Absatzkanal genutzt werden. Gleichzeitig müssten Drittlandsmärkte intensiver erschlossen werden. Schmidt geht davon aus, dass bis zu zehn Millionen Euro der Mittel aus dem EU-Stützungsprogramm auf Deutschland entfallen. Kritik übte der Minister an der darin vorgesehenen Förderung der „Nicht-Ernte" von erntereifen Früchten auf dem Feld.