Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Forderung von Tierschutzverbänden nach „Unfruchtbarmachung" anstelle der Tötung von invasiven Arten zurückgewiesen. Der Vorschlag helfe eher „dem Spenden sammeln" als dem Tier- oder dem Artenschutz. Eine Sterilisation der invasiven Wildtiere sei „utopisch". Sechs Tierschutzverbände lehnen in einem gemeinsamen Positionspapier zur Umsetzung der EU-Verordnung für den Umgang mit invasiven Arten Tötungsmaßnahmen „aus Tierschutzsicht" ab. Stattdessen sollten tierschutzgerechte und nicht-tödliche Maßnahmen entwickelt werden, so ihre Forderung. Aus Sicht der Jäger ergäben sich aus dieser Forderung nur zwei Möglichkeiten zum Umgang mit den Invasoren: Entweder der Einsatz von Lebendfangfallen mit...