Unter den Landesagrarministern gibt es Streit im Kampf gegen die Vogelgrippe wegen der unterschiedlichen Handhabung der Stallpflicht. Während fünf wegen der fortgesetzten Seuchengefahr strikt an einem landesweiten Aufstallgebot festhalten, haben Baden-Württemberg und andere dieses risikoorientiert für Teilgebiete aufgehoben. Mecklenburg-Vorpommern fordert ein einheitliches Vorgehen und die Einberufung des zentralen Krisenstabes. Niedersachsens Minister bezichtigte seinen badenwürttembergischen Amtskollegen Hauk der „Trickserei und Wettbewerbsverzerrung". Dieser hatte das Aufstallungsgebot für einen Tag aufgehoben, so dass die Erzeuger trotz der neu verfügten Stallpflicht in Risikogebieten ihre Eier ungeachtet der abgelaufenen...