Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist unzufrieden mit dem Verhandlungsstand zur Düngeverordnung. „Eine bedarfsgerechte Düngung muss möglich bleiben", forderte DBV-Präsident Joachim Rukwied am Mittwoch in Berlin. In den „Hot Spots der Nitratbelastung" gebe es Handlungsbedarf. Gleichzeitig müssten die Vorgaben zur Düngung flexibel und praxisgerecht sein. Kritik übt der DBV-Präsident an den starren Ausbringungszeiten für Wirtschaftsdünger, die den veränderten klimatischen Gegebenheiten nicht gerecht würden. Die geplanten Regelungen zur Phosphatdüngung verhinderten, dass künftig eine Nährstoffzufuhr nach Bedarf der Pflanzen erfolgen könne. „Unbrauchbar" nennt Rukwied die vorgesehene Hoftorbilanz. Die Vorschriften seien ungenau und unklar bei...