Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt drückt beim Ausstieg aus der Tötung von männlichen Eintagsküken aufs Tempo. Bis Ende 2016 soll ein Prototyp zur Geschlechtsbestimmung im Ei vorliegen. „Wenn ein solches Gerät auf dem Markt erhältlich ist, gibt es für die Brütereien keine Rechtfertigung mehr, männliche Küken auszubrüten und zu töten", sagte Schmidt vergangene Woche in Leipzig. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das von den Universitäten Leipzig und Dresden durchgeführte Verbundforschungsprojekt zur spektroskopischen Geschlechtsbestimmung im Hühnerei. Sein Ziel sei, so der Minister, „dass das Kükenschreddern 2017 aufhört". Schmidt zeigte sich fest davon überzeugt, dass in den nächsten eineinhalb Jahren eine Technologie...