Bei der Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg wurden 2014 insgesamt 626 Lebensmittelproben auf Bestandteile aus gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) untersucht. In 72 Fällen oder 11,5 Prozent wurden zugelassene Gentechnikanteile nachgewiesen - meist im Spurenbereich. Mit einem Drittel wiesen Sojaprodukte am häufigsten genverändertes Material auf. Dabei handelte es sich immer um für Soja zugelassene Varianten. Lediglich bei zwei Sojalecithin-Proben fehlte die notwendige Kennzeichnung, weil die Anteile von gentechnisch veränderten Pflanzen über dem Grenzwert von 0,9 Prozent lagen. Trotz des weltweit steigenden Anbaus sind die Lebensmittel im Land nahezu frei von Verunreinigungen mit Gentechnik; bei einem Nachweis liegen die...