Die SPD will standortbezogene Obergrenzen in der Tierhaltung. Das hat der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier, vergangene Woche in Berlin angekündigt. Im Sinne nachhaltiger Landwirtschaft sei die Anzahl der Tiere an einem Standort an die zur Verfügung stehende Fläche zu koppeln. Dafür benötige man einen verbindlichen Rechtsrahmen. „Tierartbezogene Obergrenzen an einem Standort wirken dem Gülletourismus vor und senken das Risiko bei Tierseuchen", betont der SPD-Politiker. Er erinnert an die Koalitionsvereinbarung, in der sich CDU, CSU und SPD zur flächengebundenen Tierhaltung bekannt hätten.