Die Europäische Kommission wird Berichte zur Machbarkeit weiterer verpflichtender Herkunftskennzeichnungen bei Lebensmitteln in den kommenden Wochen vorlegen. Kommisar Hogan begründete die Verzögerung mit dem Hinweis, dass Herkunftsangaben eine vielschichtige Angelegenheit seien und eventuell weitreichende Auswirkungen hätten. Die Kommission sei zu einer auf Tatsachen beruhenden Entscheidungsfindung verpflichtet. Hogan gab sich zuversichtlich, dass eine erste Aussprache auf dem Rat im Juni stattfinden könne. Die in Arbeit befindlichen Papiere befassen sich mit der Möglichkeit einer verpflichtenden Angabe des Ursprungslands oder des Herkunftsorts bei Milch und Milcherzeugnissen, bestimmten Fleischarten, unverarbeiteten Lebensmitteln und...