Die Schere zwischen den Verbraucher- und Erzeugerpreisen hat sich weiter geöffnet. Darauf hat der DBV hingewiesen. So sind die Lebensmittelpreise im Oktober um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Die meisten Erzeugerpreise sind unverändert niedrig oder weiter gesunken. Der Trinkmilch- und Butterpreis wurde zwar angehoben. Das Milchgeld für die Landwirte liege jedoch weiter deutlich unter dem Vorjahresstand. Auch die Schweinepreise hätten sich nicht verbessert; aktuell seien sie sogar um drei Prozent gefallen. Der Grund: Die Margen in Handel und Verarbeitung seien ausgeweitet worden, so dass weniger bei den Landwirten ankomme.