Der vorgesehene gesetzliche Vorrang der Erdverkabelung bei Höchstspannungs-Gleichstromtrassen sei für die Landwirtschaft mit deutlich stärkeren Eingriffen in die Bodenstruktur verbunden als herkömmliche Freileitungen, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) im Vorfeld der Öffentlichen Anhörung, die der Wirtschaftsausschuss des Bundestages zum Gesetzentwurf zur Änderung von rechtlichen Bestimmungen beim Energieleitungsbau durchführen wird. Zwar hätten Gleichstromtrassen eine niedrigere Wärmeabstrahlung als die bisher üblichen Wechselstromtrassen. Allerdings seien auch bei diesen Vorhaben dauerhafte erhebliche Produktionseinbußen auf landwirtschaftlichen Flächen zu befürchten. Ein genereller gesetzlicher Vorrang widerspreche dem Grundsatz...