Bundesminister Christian Schmidt hat die Landwirtschaft gegen Kritik an ihren Klimaauswirkungen in Schutz genommen. „Die Landwirtschaft darf nicht zum Sündenbock der Klimaschützer werden", warnte der Minister beim Klimagipfel der Vereinten Nationen. Die Landwirtschaft habe ihre Treibhausgasemissionen seit 1990 um fast ein Viertel gesenkt, bei gleichzeitiger Produktionssteigerung um 18 Prozent. Künftige Klimaschutzanforderungen seien so zu stellen, dass Landwirtschaft weiter wirtschaftlich betrieben werden könne. Sonst sei das Ziel klimaneutraler Landwirtschaft nicht zu erreichen.