Eine Abkehr von Biokraftstoffen der ersten Generation würde das Erreichen der Klimaschutzziele erschweren, den Verbrauch konventioneller Kraftstoffe erhöhen und den Verlust von wertvollen Futtergrundlagen und Wertschöpfung für die Landwirtschaft nach sich ziehen. Das zeigt eine Studie, in der Prof. Jürgen Zeddies von der Universität Hohenheim für die UFOP und andere Verbände der Biokraftstoffbranche die Auswirkungen politischer Beschlüsse auf die Märkte für Biokraftstoffe und deren Rohstoffe untersucht hat. Sollte mit dem im Dezember vorgelegten Entwurf zur Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie deren Absatz bis 2030 halbiert werden, wäre das eine Katastrophe für die Landwirtschaft.