Der Agrarsprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, geht auf Distanz zu den EU-Direktzahlungen in ihrer gegenwärtigen Form. Die Direktzahlungen seien „nicht differenziert genug" und der Gesellschaft „nicht überzeugend vermittelbar", kritisierte Holzenkamp vergangene Woche in der Haushaltsdebatte des Bundestages. Ihm gehe es nicht um eine weitere Umverteilung von der Ersten in die Zweite Säule. Holzenkamp sieht insbesondere die Tierhaltung vor einem „großen Transformationsprozess", den es zu finanzieren gelte. Dabei spielten die EU-Gelder „eine riesengroße Rolle". Für dringend notwendig hält Holzenkamp eine nationale Nutztierstrategie, um den Betrieben Planungssicherheit zu geben. Er sprach von einer komplexen...