Da relativ viele Verbraucher ihre Kaufentscheidung von besonders artgerechten Tierhaltungsverfahren abhängig machen, sollte die Einführung einer verpflichtenden, also staatlichen Produktkennzeichnung für Fleisch und Milch in Erwägung gezogen werden. So lautet das Fazit eines Gutachtens von Agrarökonomen von der Universität Kassel, die mit finanzieller Unterstützung durch die Stabsstelle der Landesbeauftragten für Tierschutz in Baden-Württemberg die „Präferenzen und Zahlungsbereitschaft von Verbrauchern für artgerechte Tierhaltungsverfahren" untersucht haben.