Der russische Markt bleibt für einen Großteil an Agrarprodukten und Lebensmitteln aus der EU verschlossen. Staatspräsident Wladimir Putin unterzeichnete vergangene Woche in Moskau ein Dekret zur Verlängerung des Agrarimportembargos gegenüber westlichen Staaten, darunter die EU-Mitgliedsländer, die USA, Kanada, Australien und Norwegen, bis Ende 2017. Es gelte, „die nationalen Interessen der Russischen Föderation zu schützen", heißt es in dem Beschluss. Die Liste der betroffenen Produkte wurde unverändert belassen. Der Agrareinfuhrstopp Moskaus besteht seit dem 6. August 2014. Vor wenigen Tagen verlängerten die EU-Mitgliedstaaten ihrerseits ihre Wirtschaftssanktionen, die nach der Annexion der Krim durch Russland und den Kriegshandlungen in...