Sollte sich das Bundeskartellamt mit seinen Forderungen zur gebündelten Rundholzvermarktung in Baden-Württemberg durchsetzen, könnte dies zu einer tiefgreifenden Organisationsänderung der hiesigen Forstverwaltung mit Auswirkungen auf alle Waldbesitzer führen. Diese Bedenken äußerte Land- und Forstminister Peter Hauk bei der Mitgliederversammlung der Forstkammer Baden-Württemberg vergangene Woche in Schorndorf. Im diesem Fall gelte es, bewährte Strukturen und Kooperationen zwischen den Waldbesitzarten zu bewahren und kartellrechtskonform weiterzuentwickeln. Hauk forderte alle Beteiligten auf, sich dann verantwortungsbewusst und solidarisch in den Gestaltungsprozess mit einzubringen. Das Bundeskartellamt ist im Fall der gebündelten...