Es besteht Einigkeit unter den Experten, dass als Alternativen zukünftig die Kastration mit Schmerzausschaltung/Betäubung, Jungebermast sowie Jungebermast mit Impfung (Immunokastration) zur Verfügung stehen werden. Derzeit sind allerdings nach Einschätzung der Koordinierungsplattform noch viele Fragen offen. Angesichts der Tatsache, dass in der Praxis zurzeit erst in begrenztem Umfang auf die betäubungslose Ferkelkastration verzichtet wird und einzelne Marktbeteiligte den Verzicht zu einem vorzeitigen Termin anstreben, sehen Wirtschaftspartner Zielkonflikte. Jedes Verfahren bringe Vor- und Nachteile, aber auch Risiken mit sich. Es gibt jedoch noch immer Forschungs- und Klärungsbedarf hinsichtlich der Verbraucherakzeptanz und in Bezug auf...