In den grünen Halmen steckt viel drin
Kälber werden als Monogastrier geboren und nehmen einen Großteil der benötigten Nährstoffe über die Milch auf. Festes Futter fressen die Jungtiere in den ersten Lebenswochen dagegen nur wenig. Zahlreiche aktuelle Studien zeigen jedoch, dass gerade das Angebot von Heu neben den Kraftfutterkomponenten in den ersten Lebenswochen entscheidend für hohe Tageszunahmen, das Ausleben natürlicher Verhaltensmuster und die kognitive Entwicklung von Kälbern ist.
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Obwohl Kälber mit nur einem voll ausgebildeten Magen geboren werden und Milch die Hauptnährstoffquelle darstellt, ist eine frühe Versorgung mit hochwertigen, festen Futtermitteln für die Entwicklung zum Wiederkäuer entscheidend. Die Bedeutung des Raufutters für Kälber zeigt sich auch darin, dass der Versorgungszeitpunkt gesetzlich festgehalten ist. So müssen alle kälberhaltenden Betriebe nach der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ihren Kälbern spätestens ab dem achten Lebenstag „Raufutter oder sonstiges rohfaserreiches strukturiertes Futter zur freien Aufnahme“ anbieten. In einer Erhebung auf westdeutschen Milchkuhbetrieben (n = 42) wurde demzufolge der Zeitpunkt abgefragt, ab dem Kälbern Raufutter und Kraftfutter bereitgestellt wird...
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