Rinderhaltung bleibt Unfallschwerpunkt
Die Tierhaltung bleibt ein Unfallschwerpunkt in den landwirtschaftlichen Unternehmen. Darauf hat der alternierende Vorsitzende des Bundesverbandes der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften (BlB), Arnd Spahn, auf der EuroTier 2008 vergangene Woche in Hannover hingewiesen. Seinen Angaben zufolge verzeichnen die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften jedes Jahr rund 18.000 Unfälle, die unmittelbar von Nutztieren verursacht werden, davon allein zwei Drittel aus dem Bereich der Rinderhaltung.
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Die Zahl der Unfälle, die sich insgesamt im Zusammenhang mit der Tierhaltung ereignen, liegt bei rund 34.000 im Jahr. Zwar habe die moderne Rinderhaltung die Arbeit für die Beschäftigten erleichtert, sagte Spahn; die Kehrseite des Fortschritts seien jedoch wachsende Herdengrößen, weniger Personal und zunehmender Leistungsdruck. Trotz der weiterentwickelten Technik bleibe die Rinderhaltung daher nach wie vor Spitzenreiter bei den von Nutztieren verursachten landwirtschaftlichen Arbeitsunfällen. Entsprechend hoch seien die unfallbedingten Kosten. Abhängig von der Herdengröße und von den regionalen Bedingungen kalkulierten die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften derzeit für Milchkühe einen Risikobeitrag von 15 bis 20 Euro pro Tier...
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