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Bekämpfung des Maiszünslers

Mit dem Zerkleinern schnell sein

Die Larven des Maiszünslers fressen sich im Laufe der Vegetation im Stängelinneren der Maispflanzen nach unten und überwintern in den Maisstoppeln.
von Dr. Jonathan Mühleisen, Pflanzenschutzdienst am Regierungspräsidium Stuttgart Erschienen am 01.09.2025
Das tiefe (25 cm) Unterpflügen von (gemulchten) Maisstoppeln stellt die beste vorbeugende Maßnahme gegen den Maiszünsler dar. © Jonathan Mühleisen/Regierungspräsidium Stuttgart

Durch das Zerkleinern von Stoppeln und Stroh mit Mulchgeräten, Schlegelgeräten, Fräsen oder Scheibeneggen können die Raupen abgetötet und die Population geschwächt werden. In Schutzgebieten (IPSplus) ist die mechanische Regulierung des Maiszünslers verpflichtend.

Durch die schnellere Verrottung der Maisstoppeln wird zudem die Befallsgefahr durch Ährenfusarium im nachfolgenden Winterweizen reduziert. Es ist wichtig, die Stoppeln möglichst gleich nach dem Maishäckseln zu mulchen beziehungsweise anderweitig zu zerkleinern, da die Raupen im Laufe der Zeit im Stängel weiter nach unten wandern und dann schlechter von mechanischen Verfahren erfasst werden.

Unterpflügen hilft

Je nach Intensität des Maisanbaus und der Witterung reichen aber diese oberflächennahen Maßnahmen allein nicht aus, um die Maiszünslerpopulation unter der Schadschwelle zu halten. Jedoch kann durch tiefes (25 cm) und sauberes Unterpflügen der gemulchten Maisstoppeln und bei Körnermais auch des gemulchten Maisstrohs ein ausreichender und dauerhafter Bekämpfungserfolg gelingen. Auf diese Weise werden schlüpfende Falter am Verlassen des Bodens gehindert. Wird das tiefe Pflügen nach dem Mulchen der Maisstoppeln nicht nur von einem Betrieb, sondern auch von den Nachbarn im Befallsgebiet praktiziert, kann der Maiszünsler nicht von nahegelegenen Schlägen zufliegen. Auf weitere Bekämpfungsmaßnahmen (Insektizid/Trichogramma) kann dann lokal unter günstigen Bedingungen verzichtet werden.

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