
ARNOLD – die frühe Sojabohne mit amtlich bestätigter Ertragsstärke
Frühe Reife im Sojaanbau: Wie lassen sich Ertragssicherheit und vitale Bestände unter wechselnder Witterung vereinen?
Insgesamt sind die Ertragsaussichten für die Ernte in weiten Teilen Europas sehr günstig. Insbesondere für Rumänien, Bulgarien, Frankreich, Spanien, Irland und die nordischen sowie baltischen Länder werden dank ausreichender Niederschläge überdurchschnittliche Erträge der Winterkulturen erwartet. In Deutschland, Polen und Ungarn liegen die Aussichten im Durchschnitt. Nur in Italien und der Türkei sind aufgrund von Hitze und Wasserstress geringere Erträge wahrscheinlich. Für die Weichweizenerträge in der EU hob der Prognosedienst seine Schätzung jüngst marginal, um 0,1 auf 60,9 Dezitonnen je Hektar an, für Gerste sogar um 0,8 auf 53,1 Dezitonnen je Hektar.
Hingegen wurde die Entwicklung der Sommerkulturen in Südosteuropa durch anhaltenden Regenmangel und hohe Temperaturen beeinträchtigt, insbesondere in Ungarn, Rumänien und Bulgarien, weniger ausgeprägt in Südspanien und Italien. Hier werden Ertragseinbußen erwartet. Daher ist die Prognose für die Maisernte deutlich nach unten korrigiert worden. Übermäßige Niederschläge in Finnland und Estland erschweren die Feldarbeit und geben Anlass zur Sorge über Pflanzenkrankheiten. Die Ausbreitung von Zikaden setzt sich zudem in Deutschland, vor allem im Süden des Landes, fort. Trockenheiße Bedingungen erhöhen das Risiko für die Sommerkulturen. Für Gebiete von Rheinland-Pfalz bis Bayern sind Ertragsverluste zu erwarten. Auch in den westlichen Regionen Frankreichs haben Sommerkulturen derzeit mit ungünstigen Bedingungen zu kämpfen. Es ist zu trocken und heiß, weswegen die Wasserversorgung aktuell unzureichend ist.
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