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Dürrfleckenkrankheit und Knollefäule

Handeln nach dem Gewitter

Nach Regengewittern ist es wichtig, die Kartoffelfläche, sobald sie wieder befahrbar ist, besonders auf einen Schutz gegen die Dürrfleckenkrankheit (Alternaria) zu überprüfen. Der Befall mit dieser Krankheit steigt in den letzten vier Wochen vor der Ernte deutlich an. Daher müssen vor allem die späteren Sorten weiterhin gegen Alternaria geschützt werden.
von Dr. Jonathan Mühleisen, Pflanzenschutzdienst am Regierungspräsidium Stuttgart Erschienen am 14.07.2025

Geeignete Mittel gegen Alternaria mit guter Regenfestigkeit sind zum Beispiel Revus Top, Narita XL, Belanty oder Propulse. Zur Verhinderung von Knollenfäule ist eine letzte Behandlung mit sporenabtötenden Mitteln, wie zum Beispiel Ranman Top oder Fluazinam-Mittel (Shirlan, Carneol, Terminus), wichtig. In krautreichen Beständen ist für eine optimale Benetzung eine Wassermenge von 600 Liter pro Hektar erforderlich. Detaillierte Informationen zu den Fungiziden sind in der Broschüre „Integrierter Pflanzenschutz 2025“ in Tabelle 57 auf den Seiten 110 bis 111 zu finden.

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