Humusthesen auf dem Prüfstand
Zum Jahresbeginn fand in Kassel der zweite HumusKlimaTag statt. Im Mittelpunkt stand die wissenschaftliche Einordnung zentraler Thesen zum Humusaufbau, die im Vorfeld von Landwirten und Interessierten über die Website und den Instagram-Kanal des HumusKlimaNetzes eingereicht wurden. Prof. Dr. Axel Don vom Thünen-Institut für Agrarklimaschutz und Dr. Lena Käsbauer von farmtastic consulting/Bayerischer Bauernverband diskutierten in ihrer Keynote, welche Annahmen zum Humusaufbau wissenschaftlich haltbar sind und welche überdacht werden sollten.
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Überall möglich Humusaufbau ist auf allen Böden möglich, auch auf Sandböden, obwohl es dort schwieriger ist. Besonders auf leichten Böden bringt Humus große Vorteile für Wasserhaltekapazität und Erosionsschutz. Die Klimaerwärmung führt zu Humusabbau, was zusätzliche CO2-Emissionen verursacht. Dennoch bleibt der Humusaufbau eine zentrale Maßnahme zur Verbesserung der Klimaresilienz der Böden. Reduzierte Bodenbearbeitung allein führt nicht automatisch zu mehr Humus. Sie kann aber Erosion verringern und das Bodenleben fördern. Wichtig ist ein Gesamtsystem mit Zwischenfrüchten und gezieltem Nährstoffmanagement. Pflanzenkohle ist eine stabile Kohlenstoff-Speicherform, aber teuer und nicht auf allen Böden vorteilhaft. Sie kann sinnvoll sein,...
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