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Landwirtschaftsministerium

Verständnis für Rückzug

Die Spitzenverbänden der Agrarwirtschaft haben Verständnis für die Entscheidung Felßners und verurteilen den militanten Protest gegen den Ministerkandidaten.
von age Erschienen am 31.03.2025

Die Entscheidung Günther Felßners, seine Kandidatur für das Amt des Bundeslandwirtschaftsministers zurückzuziehen, ist in Spitzenverbänden der Agrarwirtschaft mit Verständnis aufgenommen worden. Gleichzeitig gab es scharfe Kritik am Vorgehen von Aktivisten gegen den bayerischen Bauernpräsidenten und dessen Familie. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, sprach im Zusammenhang mit der Aktion auf dem Hof Felßners von Straftaten, die nichts mit freier Meinungsäußerung oder einem legitimen Protest zu tun hätten. „Wir dürfen diesen radikalen Aktivisten nicht durchgehen lassen, dass sie damit den demokratischen Diskurs noch weiter vergiften“, warnte Rukwied. Für ihn ist völlig unverständlich, „dass solche persönlichen Angriffe und Bedrohungen gegen die Familie und das Eigentum eines politisch aktiven Landwirts teilweise gesellschaftlich geduldet werden“. Aktivisten dürften kein Verbandsklagerecht haben.

Der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, sieht in der Entscheidung Felßners das „schockierende Ende einer beispiellosen Schmutzkampagne“, die in einer Straftat und einem persönlichen Angriff auf die Familie ihren Höhepunkt erlebt habe. „Dies macht wütend und lässt jeden Demokraten fassungslos zurück“, erklärte der frühere langjährige CDU-Politiker.

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