Europaweit weniger Rinder
Dabei wurden in den größeren Halternationen durchweg Rückgänge beobachtet. Auch im Jahr 2024 wurden mit einem Anteil von mehr als einem Fünftel die meisten Rinder in Frankreich gezählt. Auf Platz zwei und drei dieser Hitliste sind mit deutlichem Abstand Deutschland und Irland zu finden. Als Ursachen für die reduzierten Rinderbestände sind gestiegene Futterkosten und eine teilweise vorhandene Futterunsicherheit, die durch Dürreperioden verstärkt wurden, zu nennen. Besonders die Länder Südeuropas waren in den vergangenen Jahren vermehrt von Trockenheit betroffen.
Minus drei Prozent bei den Kühen
Für die weitere Entwicklung wird eine Fortsetzung des rückläufigen Trends erwartet, da bei den Viehzählungen auch die Kuhzahlen mit einem Minus von 3,0 Prozent geringer ausfielen. So geht die Europäische Kommission davon aus, dass die Rindfleischproduktion in der EU im laufenden Jahr um etwa 1 Prozent zurückgehen wird.
