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Rindfleischproduktion

Europaweit weniger Rinder

Wie in den zurückliegenden Jahren wurden bei den Winterzählungen 2024 in der EU geringere Rinderbestände festgestellt. In der Summe sank die europäische Rinderherde gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf nun 71,8 Millionen Rinder.
von AMI Erschienen am 19.03.2025
Europaweit gehen auch die Kuhzahlen gehen zurück. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass die Rindfleischproduktion in der EU im laufenden Jahr insgesamt um etwa 1 Prozent zurückgehen wird. © Matthias Borlinghaus

Dabei wurden in den größeren Halternationen durchweg Rückgänge beobachtet. Auch im Jahr 2024 wurden mit einem Anteil von mehr als einem Fünftel die meisten Rinder in Frankreich gezählt. Auf Platz zwei und drei dieser Hitliste sind mit deutlichem Abstand Deutschland und Irland zu finden. Als Ursachen für die reduzierten Rinderbestände sind gestiegene Futterkosten und eine teilweise vorhandene Futterunsicherheit, die durch Dürreperioden verstärkt wurden, zu nennen. Besonders die Länder Südeuropas waren in den vergangenen Jahren vermehrt von Trockenheit betroffen.

Minus drei Prozent bei den Kühen

Für die weitere Entwicklung wird eine Fortsetzung des rückläufigen Trends erwartet, da bei den Viehzählungen auch die Kuhzahlen mit einem Minus von 3,0 Prozent geringer ausfielen. So geht die Europäische Kommission davon aus, dass die Rindfleischproduktion in der EU im laufenden Jahr um etwa 1 Prozent zurückgehen wird.

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