Mit der richtigen Strategie gegen Schorf
Schorf ist nur ein ästhetisches Problem – auf diese einfache Formel wird der notwendige Pflanzenschutz gerne zusammengekürzt und der gewissenhafte Obsterzeuger an den Pranger gestellt. Doch das ist mitnichten so! Schorf ist eine ernstzunehmende Krankheit vieler moderner Apfelsorten, auf die der Handel und der Kunde gerne zurückgreifen. Um die Bäume im Ertrag zu halten und gesundes Obst auch nach der Langzeitlagerung mit hoher Qualität auslagern zu können, muss Schorf mit einer gezielten Strategie in Schach gehalten werden.
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Je nach Produktionsausrichtung greifen die einen zu Schwermetallen, Schwefel oder Schwefelkalkbrühe, die anderen applizieren Pilzbehandlungsmittel mit Wirkstoffen wie zum Beispiel Captan oder Dithianon, die bereits über 50 Jahre in Deutschland Verwendung finden. Allen gemeinsam ist, dass sie vom Bundesamt für Pflanzenschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zugelassen worden sind und bei bestimmungsgemäßer Anwendung den Schorfpilz in der Entwicklung eindämmen. Damit bleibt das Laub für die Fotosynthese erhalten, was den Baum langfristig stärkt. So geschützte Früchte bleiben auch im Lager gesund und es treten keine Folgepilze auf, die für den Konsumenten giftige Mykotoxine ausbilden können. Befallslage zum Vegetationsstart Zunächst ein...
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