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Tierquälerei

Erneuter Verdacht gegen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach

Polizei und Staatsanwaltschaft im Landkreis Unterallgäu ermitteln wegen möglicher neuer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in einem großen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach (Landkreis Unterallgäu). Dort sollen Rinder misshandelt worden sein – nachdem der Hof schon vor sechs Jahren nach schockierenden Bildern in die Kritik geraten war.
von Redaktion Erschienen am 07.03.2025
Auf einem großen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach sollen erneut Rinder misshandelt worden. Der Viehhof war schon 2029 in die Kritik geraten. © Matthias Borlinghaus

Eine Tierschutzorganisation hatte zuvor bei den Behörden Anzeige erstattet. Sie wirft dem Betrieb vor, Rinder gequält zu haben, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag, 7. März 2025 mitteilten. Laut den Vorwürfen seien Tiere unter anderem durch das unsachgemäße Verdrehen des Schwanzes, falsche Treibmethoden und den Einsatz von Elektrogeräten misshandelt worden.

Große Durchsuchungsaktion

Am Freitag, 7. März 2025 durchsuchte die Polizei, unterstützt von der Staatsanwaltschaft, der Bayerischen Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) sowie des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mehrere Standorte des Milchviehbetriebs in Bad Grönenbach, Kißlegg und Heimertingen, die sich alle im Landkreis Unterallgäu befinden.

Bei der Aktion stellten die Ermittler zahlreiche Daten sicher, die nun ausgewertet werden sollen. Ein bereits zuvor übergebener Datenträger enthält laut den Behörden belastendes Material. Die Staatsanwaltschaft betont in diesem Zusammenhang, dass für die Betriebsleiter die Unschuldsvermutung gelte. Weitere Informationen sollen erst nach Abschluss der Auswertung bekannt gegeben.

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