
Wichtige Maßnahmen gegen Schädlinge im Getreidelager
Erhöhte Temperaturen können die Entwicklung von Schädlingen im Getreidelager beschleunigen. Bei feucht gelagerten Partien besteht die Gefahr, dass sich Milben vermehren. Kontrollen und Temperaturmessungen im Getreidelager sind daher jetzt ratsam. Wenn die Temperaturen im November fallen, kann das Lager mit Kaltluft belüftet werden. Dadurch wird dem Lager Feuchtigkeit entzogen. Außerdem hemmen kalte Bedingungen die Entwicklung von Schädlingen im Lager. Idealerweise sollte die Temperatur im Getreidestapel bei 10 bis 12 °C liegen, um das Risiko von Pilzbefall und Schadinsekten (zum Beispiel Kornkäfer, Getreidekapuziner, Mehlmotte) zu verringern. Bei festgestelltem Schädlingsbefall kann im Rahmen der Umlagerung K-Obiol EC 25 oder Talisma EC (außer bei Buchweizen, Hirse und Mais) in den Förderstrom eingesprüht oder Silico-SEC in das Getreide eingemischt werden. Nähere Erläuterungen sind in der Broschüre Integrierter Pflanzenschutz 2024 - Ackerbau und Grünland - in Tabelle 2 auf Seite 21 zu finden.


