
ARNOLD – die frühe Sojabohne mit amtlich bestätigter Ertragsstärke
Frühe Reife im Sojaanbau: Wie lassen sich Ertragssicherheit und vitale Bestände unter wechselnder Witterung vereinen?
Nach der Ernte von Körnermais sollten die Raupen des Maiszünslers, die sich in den Maisstoppeln befinden, durch das Zerkleinern der Maisstoppeln mit Mulch- oder Schlegelgeräten bekämpft werden. Dabei ist es wichtig, auch den untersten Teil der Stängel mitsamt den Kronenwurzeln zu zerkleinern. Eine flache Einarbeitung, zum Beispiel mit einem Grubber oder einer Scheibenegge, fördert die Verrottung der Maisstoppeln.
Fusarium lässt sich durch das Zerkleinern der Maisstoppeln allein jedoch nicht ausreichend bekämpfen. In diesem Fall ist es notwendig, eine tiefe und flächendeckende Bodenbearbeitung durch Unterpflügen vor der nächsten Kultur durchzuführen. Dies verbessert auch die Wirksamkeit der Bekämpfung des Maiszünslers erheblich.
In IPSplus-Gebieten (Landschaftsschutzgebiete, Vogelschutzgebiete, FFH-Gebiete sowie intensiv genutzte landwirtschaftliche und fischereiliche Flächen in Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten, gesetzlich geschützte Biotope und Naturdenkmäler) ist die mechanische Bekämpfung von Maiszünsler und Fusarium vorgeschrieben. Das Maisstroh und die Maisstoppeln müssen unmittelbar nach der Ernte bodennah gehäckselt oder gemulcht werden. Soweit die Anforderungen der Cross Compliance-Verordnung und des Gewässerschutzes dem nicht entgegenstehen, ist das Häckselgut mindestens flach einzuarbeiten, besser jedoch unterzupflügen.
Schriftgröße
Kontrast
Menü sichtbar
Einstellungen
Geben Sie die Postleitzahl Ihres Orts ein.