Mit Fingerspitzengefühl anpacken
Auenböden stellen besondere Anforderungen an die landwirtschaftliche Bewirtschaftung, da sie stark von der Flussnähe und den Grundwasserverhältnissen beeinflusst werden. Auch die Bodenbearbeitung im Herbst unter feuchten Bedingungen erfordert spezielles Know-how, um Schäden an den Böden zu vermeiden.
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Dr. Jochen Brust, PLANTeco In den Auen der Flüsse entwickeln sich je nach Entfernung zum Gewässer, Ausgangsmaterial und Grundwassereinfluss aus den abgelagerten Sedimenten verschiedene Bodentypen. Dabei gilt: Je langsamer die Fließgeschwindigkeit, desto feiner die sedimentierten Bodenteilchen. In grundwasserfernen Bereichen bildet sich aus Auenlehm und -sand der braune Auenboden, auch Vega genannt. Bestehen die Ablagerungen überwiegend aus karbonathaltigem, wenig verwittertem Gestein, entsteht Auenpararendzina. Bei hohem Grundwasserstand entwickeln sich Auengleyen oder Mischformen dieser Bodentypen. Auenböden im Überschwemmungsbereich eignen sich aufgrund der regelmäßigen Vernässung nur als Grünland, während sie außerhalb dieser Bereiche...
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