Rinderkokzidiose häufig nicht erkannt
Die Infektionskrankheit Kokzidiose bedroht Rinder auf der ganzen Welt. Darauf verweist die Division Animal Health des Leverkusener Teilkonzerns Bayer HealthCare vergangene Woche auf einer Pressekonferenz in Budapest. Die parasitäre Erkrankung sei weit verbreitet. Wird sie nicht frühzeitig und fachgerecht behandelt, verursachen Kokzidiosen schwere Durchfälle bei Kälbern, betonte ein Unternehmenssprecher.
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Die Folgen seien Entwicklungsstörungen, Organschäden und Leistungseinbußen bei den Tieren sowie erhebliche wirtschaftliche Verluste für die Landwirte. Prof. Arwid Daugschies, Direktor des Instituts für Parasitologie an der Uni Leipzig, verwies auf Umfragen unter europäischen Tierärzten, wonach die Kokzidiose in der Praxis häufig nicht erkannt werde. Erste Symptome bei Kälbern, wie der Rückgang der Futteraufnahme, schlechteres Wachstum oder Durchfall, würden oft als bakterielle oder virale Infektion fehlgedeutet, berichtete Daugschies. Die Folge sei dann eine falsche Behandlung mit Antibiotika. Der Therapieerfolg bleibe aus.
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