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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Erneut ein Hausschweinebestand in Polen betroffen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist neuerlich in einem Hausschweine-bestand in Polen ausgebrochen. Der Ausbruch in Więckowice in der Ver-edlungshochburg Großpolen wurde am 5. April 2020 bestätigt. Das Virus sei durch den Kauf von Mastferkeln aus dem im März betroffenen Zuchtbetrieb eingeschleppt worden, informiert jetzt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN).

Veröffentlicht am

ASP durch Ferkelkauf eingeschleppt

Nachdem erst kürzlich am 20. März die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem Zuchtbetrieb in Nowosolski in Westpolen bestätigt worden ist, ist nun erneut ein Hauschweinebestand in Polen davon betroffen. Der Ausbruch in Więckowice in der Woiwodschaft Wielkopolskie (Großpolen) wurde am 5. April 2020 bestätigt. Es handelt sich um einen Mastbetrieb mit rund 1000 Tieren. Der Ausbruchsherd liegt etwa 135 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

Nach Angaben der polnischen Veterinärbehörden sei das Virus mit einer Partie Ferkel aus dem zuerst betroffenen Sauenbetrieb in den Bestand eingeschleppt worden, kurz bevor der dortige Ausbruch offiziell bestätigt worden ist. Wegen der Tierbewegungen wurde der Mastbetrieb in Więckowice vorsorglich überwacht und regelmäßig beprobt, bis das Virus nun nachgewiesen wurde.

Die entsprechenden Schutzmaßnahmen zur Seuchenbekämpfung wurden eingeleitet und Restriktionszonen eingerichtet.

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