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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Bulgarien lässt über 24.000 Schweine keulen

Nach drei neuen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Bulgarien lassen die Behörden nun über 24.000 Schweine keulen. Insgesamt sind inzwischen neun Großbetriebe von der Seuche betroffen.

Veröffentlicht am

Bulgarien weiterhin von ASP betroffen

Die ASP-Ausbrüche in Bulgarien reißen nicht ab. Nach Angaben des Fachmagazins "Pig Progress" wurden im Osten des Landes drei neue Fälle festgestellt, die von den bulgarischen Behörden an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldet wurden.

Am 3. Januar 2020 wurde das Virus im Norden der Provinz Shumen in der Nähe der Stadt Nikola Kozlevo auf einem Betrieb mit 24.000 Schweinen nachgewiesen. Davon waren bereits 64 Tiere an den Folgen der ASP gestorben, die übrigen Schweine mussten getötet werden, um die weitere Ausbreitung der Seuche im Land einzuschränken.

Schon Ende Dezember 2019 waren etwa 80 km entfernt auf zwei kleineren Betrieben mit 153 und 22 Tieren im Süden der Provinz Shumen in der Nähe der Stadt Byal Bryag insgesamt drei Schweine an der ASP gestorben. Der restliche Schweinebestand wurde gekeult.

ASP-Ausbruch in neun Großbetrieben

Das ASP-Virus hat sich in Bulgarien seit dem ersten Ausbruch im Oktober 2018 immer weiter im Land verbreitet. Der aktuelle Fall von Januar 2020 ist der inzwischen neunte Ausbruch auf einem Großbetrieb (mehr als 1000 Schweine), auf denen in Summe seit Juli 2019 rund 162.000 Tiere gekeult wurden. Von den neun Betrieben ist die Farm bei Nikola Kozlevo mit 24.000 Schweinen die drittgrößte, die von ASP befallen wurde.

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