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LAZBW Aulendorf

Minister auf Sommertour

Ob es Emissionen oder höhere Standards beim Tierwohl sind – alles Fragen, auf die das Landwirtschaftliche Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) nach Antworten sucht. Wie die aussehen können, darüber informierte sich Agrarminister Peter Hauk am Dienstag dieser Woche bei der Lehr- und Versuchseinrichtung in Aulendorf.

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„Das Gerät misst die Methankonzentration in der Atemluft der Kühe. Ob sie sich durch einen Futterzusatz verändern lässt, erproben wir derzeit“, erläutert Projektmitarbeiterin Dr. Julia Heinicke Agrarminister Peter Hauk (r.) und LAZBW-Direktor Franz Schweizer (l.). Die Forschungseinrichtung ist einer von acht Partnern der bundesweiten Praxisstudie „emissionCow“.
„Das Gerät misst die Methankonzentration in der Atemluft der Kühe. Ob sie sich durch einen Futterzusatz verändern lässt, erproben wir derzeit“, erläutert Projektmitarbeiterin Dr. Julia Heinicke Agrarminister Peter Hauk (r.) und LAZBW-Direktor Franz Schweizer (l.). Die Forschungseinrichtung ist einer von acht Partnern der bundesweiten Praxisstudie „emissionCow“.Ast

Dass Kühe anders auf ihre Umgebung blicken, davon konnte sich der Agrarminister bei einem Testlauf mit dem neuen Kuhaugensimulator des LAZBW ein eigenes Bild machen. Ein Seherlebnis, das Hauk sichtlich beeindruckte und ihn, wie er sagte, künftig anders auf das für Menschen immer wieder unerwartete und gefährliche Verhalten der Wiederkäuer blicken lässt. Ein Ziel des Simulators: Die Zahl der Unfälle mit den Tieren im Stall reduzieren, von denen es nach wie vor viele gibt.

Zuviel und zu schädlich, so lautet häufig auch das Urteil der Öffentlichkeit über die Emissionen aus den Viehställen, allen voran Methan. Wie sich diese durch veränderte Rationen für die Kühe womöglich senken lassen, erprobt das Zentrum derzeit mit einem Methan-Detektor. Ohnehin sprachen sich Hauk und LAZBW-Direktor Franz Schweizer dafür aus, für die Lösung der Umweltprobleme künftig ganzheitlichere Strategien zu entwickeln. Nur auf die Kühe und deren Methan-Ausstoß zu schauen, greife zu kurz. Entscheidender sei es, Grünlandflächen zu erhalten. Denn die nehmen die Emissionen wieder auf. „Es gibt keine Kuh ohne Grünland und umgekehrt“, machte Hauk deutlich.

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