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Gemeinsame Ausschusssitzung

Anbindehaltung beschäftigt LBV und BLHV

Bei einer gemeinsamen Sitzung der Milchausschüsse des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV) und des Badisch Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) vergangene Woche im Verbandsgebäude des LBV in Stuttgart standen die zunehmenden Anforderungen des Tierschutzes an die Rinderhaltung und hierbei insbesondere die Diskussion um die Anbindehaltung von Milchkühen im Mittelpunkt.

Veröffentlicht am
Fischer

Unter der Leitung der Ausschussvorsitzenden, LBV-Vizepräsident Gerhard Glaser und BLHV-Vize Franz Käppeler, nutzten die Ausschussmitglieder die Gelegenheit, sich intensiv mit der neuen Tierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Dr. Julia Stubenbord, auszutauschen.

Fazit der Ausschusssitzung war, dass die Anbindehaltung in der Milchviehhaltung kein Zukunfts-, sondern ein Auslaufmodell ist. Betriebe mit Anbindehaltung müssten aber durch Hilfestellung auf allen Ebenen so begleitet werden, sodass eine gesellschaftliche und politische Akzeptanz bis zum Auslaufen dieser Haltungsform möglich ist.

Was der LEH will

Ergänzt wurde die Diskussion durch einen Beitrag von Dr. Markus Albrecht, dem Geschäftsführer des Milchwirtschaftlichen Vereins Baden-Württemberg, zu den aktuellen tierschutzrelevanten Forderungen des Lebensmitteleinzelhandels an die Milchviehhalter.

Außerdem erläuterte die neue Milchreferentin des Stuttgarter Landwirtschaftsministeriums (MLR), Annette Meißner, die  milchpolitischen Positionen des MLR bis hin zur neuen Regionalkampagne von Minister Hauk „Natürlich.VONDAHEIM“. In der anschließenden Diskussion wurde vor allem die Ausgestaltung des neuen Schulprogramms, welches auch die Schulmilch beinhaltet, kritisiert. Hier müssten unbedingt wirksame Verbesserungen erreicht werden, so das einhellige Fazit der Sitzungsteilnehmer.

Wenn der Wolf kommt

Abschließend gaben die Ausschussmitglieder ihrer Sorge Ausdruck, dass sich die von der Gesellschaft zunehmend geforderte Weidetierhaltung nicht mit der Ausbreitung der Wolfspopulationen verträgt.

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