Retengo Plus ist für den Notfall zugelassen
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für Retengo Plus (Wirkstoffe: Epoxiconazol + Pyraclostrobin) eine Zulassung nach Artikel 53 für die Anwendung gegen Fusarium-Arten in Körnermais für 120 Tage vom 16. Juni 2015 bis zum 13. Oktober 2015 erteilt. Das Mittel kann nach Warndiensthinweis ab Beginn des Längenwachstums bis Vollblüte (ES 30 bis 65) mit 1,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha gespritzt werden. Maximal eine Behandlung. Wartezeit: F. Erforderliche Abstände zu Oberflächengewässer 15 m (NW 606), in Verbindung mit der entsprechenden Driftminderungsklasse 50 % - 10 m, 75 % - 5 m, 90 % - 5 m (NW605).
Für den Silomais besteht die Notfallzulassung nicht. Zur Wirkung von Retengo Plus auf die Mykotoxinbildung gibt es stark schwankende Ergebnisse. Ob bei der frühen Anwendung durch die Fungizidbeläge in den Blattachseln die Mykotoxinwerte nachhaltig reduziert werden können, müssen weitere Versuche zeigen. Stelzenschlepper für Anwendungen in die Blüte stehen nur wenigen Betrieben zur Verfügung. Die Firma BASF hat dem BVL bis Ende des Jahres 2015 die Ergebnisse und Erfahrungen des Mitteleinsatzes vorzulegen. Dabei muss sie insbesondere auf die Wirkung des Produktes und die dadurch erzielte Reduktion der Mykotoxinbelastung im Erntegut eingehen.
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