Acht Tage vor Quotenende
Zwei Wochen vor dem Ende der Milchquote widmete sich vor kurzem das sechste Berliner Milchforum diesem Thema. "Es ist nicht vermessen, wenn wir von einem historischen Moment sprechen". Mit dieser Aussage eröffnete Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt seine Festrede zu der Veranstaltung in Berlin. Eingeladen hatten der Deutsche Bauernverband (DBV), der Milchindustrie-Verband (MIV), unterstützt vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) und die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG).
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Am 2. April 1984 wurde die Milchquote vom EG-Ministerrat beschlossen, weil damals die steigende Milcherzeugung zu immer größeren Überschüssen, Milchseen und Butterbergen geführt hatte. Dieses Konzept, so der Bundeslandwirtschaftsminister, hat nicht das erbracht, was man sich versprochen hatte. Weder Preisschwankungen auf der Erzeugerseite noch der Strukturwandel wurden verhindert. Wenn der Staat den Markt ersetzt, geht es meistens schief, resümierte Schmidt. Auch Dr. Werner Rüther, Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen, stellte der Quote in seinem Rückblick ein schlechtes Zeugnis aus: Ein Aspekt der Milchquote war, dass sie Beschäftigungsprogramm für bestimmte Berufsgruppen war: Zeitweise hat man nur in...
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