Säger unter massivem Druck
Hohe Einkaufspreise für Rundholz und ein durch Dumpingangebote preislich gedeckelten Schnittholzmarkt. Fehlende Herkunftstransparenz beim Konstruktionsvollholz und Unsicherheiten über die künftige Struktur der Rundholzvermarktung im Land – beim Verbandstag der Säger in Balingen standen am 15. November jede Menge brennende Themen an.
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Von der seit Jahren anhaltenden florierende Baukonjunktur und Holznachfrage können die heimischen Säger kaum profitieren, machte Verbandspräsident Wilhelm Schilling deutlich. Viele Säger im Land verdienten nur noch entlang der Nulllinie. Der Grund: Durch „unsägliche Verträge“ etwa zwischen der Klausner-Gruppe und dem Forst in Nordrhein-Westfalen und Bayern gelangen große Mengen billiges Schnittholz nach Baden-Württemberg. „Bei 100 Euro je Festmeter Einkaufspreis können wir da nicht mithalten“, machte Schilling deutlich. Und so gerate heimisches Bauholz gegenüber dem um 20 bis 30 Prozent billigeren Konstruktionsvollholz ins Hintertreffen. „Dass in diesem Billigholz drei oder vier Herkunftsnationalitäten verwurschtet werden, interessiert...
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