Mit mehr Beratung wäre mehr drin
Biologische Pflanzenschutzverfahren sind im ökologischen wie auch im integrierten Anbau vieler Kulturpflanzen inzwischen zwar fest etabliert, ihr Anteil hat aber je nach Kultur mehr oder weniger stark zugenommen. Das zeigt der neue Statusbericht des Julius-Kühn-Institutes.
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Unter die Lupe genommen wurde die Anwendung von zulassungspflichtigen biologischen Pflanzenschutzmitteln (Insektenviren, Bakterien, Pilze, Naturstoffe und Pheromone), Nützlingen (z. B. Insekten, Milben, Nematoden) und Pflanzenstärkungsmitteln. Biologische Verfahren werden vor allem zur gezielten Bekämpfung von Schadinsekten in Gewächshauskulturen (z. B. im Gemüse- und Zierpflanzenanbau) eingesetzt und haben so dazu beigetragen, dass Pestizide dort nur noch wenig zum Einsatz kommen. Im Freiland wird biologischer Pflanzenschutz seltener genutzt, wenn, dann allerdings auf wesentlich größeren Flächen. So setzten Landwirte die nützliche Schlupfwespe Trichogramma 2010 auf ca. 22.500 ha Mais zur Maiszünslerbekämpfung ein. Das...
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