Agrarförderkredite auf hohem Niveau
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Das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten der Rentenbank erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres 3,1 Mrd. Euro (€) und übertraf damit den Vorjahreswert leicht um 0,1 Prozent (%). Der Programmkreditbestand lag Ende Juni bei 34,9 Mrd. € und damit 3,3 % über dem Jahresende 2013 (33,8 Mrd. €). Das Neugeschäft in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ stieg mit 54,5 % besonders kräftig auf 1041 Mio. € (30.06.2013: 673 Mio. €). Dazu trug insbesondere die hohe Nachfrage nach Windkraftfinanzierungen bei, die von 292 Mio. € auf 726 Mio. € anstiegen.
Euro wichtigste Emissionswährung
Zur Finanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 7,3 Mrd. € (30.06.2013: 5,6 Mrd. €) mittel und langfristige Kapitalmarktmittel auf. Drei Viertel davon erfolgten im Rahmen ihres Euro Medium Term Note-Programms (EMTN). Unter ihrem australischen MTN-Programm platzierte die Förderbank „Kangaroo“-Bonds im Gegenwert von 0,9 Mrd. € (1,4 Mrd. €). Eine Globalanleihe trug 0,7 Mrd. € zum Mittelaufkommen bei. Die wichtigste Emissionswährung im ersten Halbjahr war der Euro mit einem Anteil von 38 % (18 %) an der Mittelaufnahme, gefolgt vom US-Dollar mit 33 % (33 %).
Ertragsentwicklung weiterhin zufriedenstellend
Die Ertragslage (HGB) entwickelte sich in der ersten Hälfte des Jahres 2014 weiterhin zufriedenstellend. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung erreichte 125,2 Mio. € (30.06.2013: 129,6 Mio. €). Der erwartungsgemäß niedrigere Zinsüberschuss von 154,5 Mio. € (156,2 Mio. €), bedingt durch das allgemeine Niedrigzinsumfeld und sich verengende Margen, sowie gestiegene Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 26,8 Mio. € (23,7 Mio. €) führten im Wesentlichen zu diesem Rückgang.
Bilanzsumme unverändert
Mit 78,3 Mrd. € lag die Bilanzsumme (HGB) Ende Juni 2014 auf dem Niveau des
Jahresendes 2013. Das Konzerngesamtergebnis lag zum 30.06.2014 mit 130,5 Mio. € (346,1 Mio. €) unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang war neben dem niedrigeren operativen Ergebnis im Wesentlichen auf die gesunkenen Bewertungsgewinne zurückzuführen.





