Boehringer: Tierwohl hat hohe Priorität
Die Forderung nach mehr Tierwohl ist in aller Munde, doch wie genau soll dieses Mehr an Tierwohl aussehen? Bedeutet es Tiefstreuhaltung der Kühe? Doch was ist mit der dann häufig höheren Mastitisrate? Soll die Kuh ihre Hörner behalten? Doch wer verantwortet die daraus resultierenden Verletzungen von Mensch und Tier? Und wie viel Tierwohl ist der Verbraucher bereit zu bezahlen? Diese und weitere Fragen diskutierten 85 internationale Experten auf dem sechsten, von dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ausgerichteten Farm Animal Well-Being Forum in Bilbao.
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Der Verbraucher will sich wieder gut fühlen beim Fleisch- oder Milchverzehr. Er kritisiere die aktuelle Tierhaltung, sein Informationsbedarf sei hoch. Doch es herrschten beim Tierwohl unterschiedliche Ansprüche von Verbrauchern und Wissenschaftlern. Die Experten mahnten, menschliches Verhalten und Bedürfnisse nicht auf die Tiere zu übertragen. Lebensmittelketten seien die Schnittstelle zwischen Landwirt und Verbraucher, hier werde über das Tierwohl entschieden. Zu viele Tierwohllabel verunsicherten, einfache und praktikable Lösungen seien gefragt. Als ein gutes Beispiel stellte sich das 2008 in den USA gegründete Label der Organisation „Global Animal Partnership“ vor. Mit dem fünf Punkte-Label scheint es gelungen,...
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