Entzündung der Gebärmutter wird schnell chronisch
Die akute Entzündung der Gebärmutter (Metritis) ist relativ leicht zu erkennen, sofern die frisch abgekalbte Kuh täglich beobachtet wird. In den ersten zehn bis vierzehn Tagen nach der Geburt tritt die akute Metritis in Form von übelriechendem, rotbraunem und dünnflüssigem Ausfluss auf. Meistens kommt eine erhöhte Körpertemperatur (mehr als 39,5 Grad) dazu sowie Fressunlust, Milchrückgang und weniger ausgeprägte Allgemeinstörungen. Nach etwa vierzehn Tagen geht die Erkrankung, sofern sie nicht erkannt und behandelt wurde, in ein chronisches Stadium über.
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Die Rückbildung der Gebärmutter, die nach drei Wochen abgeschlossen sein sollte, ist dann nicht zufriedenstellend verlaufen. Tierärzte schätzen, dass über die Hälfte der Kühe mit Nachgeburtsverhaltung und akuter Gebärmutterentzündung zu diesem Zeitpunkt noch nicht sauber sind. Der Ausfluss wird eitrig. Die Kuh erscheint oberflächlich betrachtet gesund, die Körpertemperatur ist dann meist wieder normal. Die chronische Metritisform kann durch frühzeitiges Behandeln der akuten Form weitestgehend vermieden werden. Entscheidend ist, die akute Gebärmutterentzündung schnell zu erkennen. Dies funktioniert recht sicher, wenn die frisch abgekalbten Kühe gut beobachtet werden. Alle Tiere, bei denen übelriechender oder eitriger Ausfluss beobachtet...
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