MKS-Erreger kommt wahrscheinlich aus Labor
Der Erreger der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der englischen Grafschaft Surrey stammt höchstwahrscheinlich aus einem Forschungslabor in Pirbright, ganz in der Nähe der beiden betroffenen Bauernhöfe. Ob das Virus absichtlich aus dem "Institute for Animal Health" (Institut für Tiergesundheit) verbreitet worden ist, ist momentan unklar. Schon am Wochenende wuchs der Verdacht, dass die hochansteckende Seuche dort ihren Anfang genommen haben könnte. Mitarbeiter des Labor könnten das Virus nach draußen getragen haben.
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Die beiden Bauernhöfe liegen in der Nähe des Ortes Pirbright. Auf dem 50 Kilometer von London entfernten Forschungsgelände befinden sich das staatliche Institut für Tiergesundheit und ein privates Labor, das dem US-Pharmakonzern Merck und dem in Frankreich ansässigen Unternehmen Sanofi-Aventis gehört. Beide Pharmaunternehmen forschen Impfstoffen für Tiere. Auch die Rinder auf der zweiten betroffenen Farm sind inzwischen gekeult worden. Der englische Bauernverband befürchtet, dass vielen Betrieben der Bankrott drohe, wenn sich die Tierseuche ausbreitet und so lange wie vor sechs Jahren dauert. In Deutschland gibt es derweil keine Anzeichen, dass sich das Maul- und Klauenseuche-Virus ausgebreitet hat. Das Bundeslandwirtschaftsministerium in...
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