Risiko durch Kuhpockenviren steigt
Die echten Pocken, früher eine der für Menschen gefährlichsten Infektionskrankheiten, gelten seit 1979 als ausgerottet. Das ist dem englischen Arzt Edward Jenner zu verdanken, der 1796 zum ersten Mal die Impfung mit lebenden Kuhpockenviren durchführte, die Kinder gegen die echten Pocken immun machte. Ein internationales Forschungsteam fand nun heraus, dass die eingesetzten kommerziellen Impfstämme jedoch nicht aus Jenners Heimat England stammen, sondern ihren Ursprung in Zentral- oder Osteuropa haben. Heute würden Kuhpocken besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem wieder zum Problem, zitiert das Internetportal "Tiergesundheit aktuell" jetzt aus den Arbeiten eines Wiener Uni-Forschungsteams.
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