Rukwied: Grünlanderhaltung nur mit den Landwirten möglich
Ab dem 1. Juli 2011 will die grün-rote Landesregierung den Umbruch von Grünland generell verbieten. Der Landesbauernverband (LBV) fordert den Landwirtschaftsminister Alexander Bonde auf, sein Vorhaben nochmals zu überdenken und die hierfür geplante Änderung des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes zu stoppen. „Mit einem Grünlandanteil von fast 40 Prozent liegt Baden-Württemberg bundesweit mit an der Spitze. Dies zeigt, dass unsere Bauern ihr Grünland bereits jetzt in hohem Maße schützen“, erklärt LBV-Präsident Joachim Rukwied.
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Seit Umsetzung der Agrarreform 2005 räumt die EU dem Grünlandschutz hohe Priorität ein. In Baden-Württemberg gilt seit Jahrzehnten in Wasserschutz- und sonstigen Schutzgebieten ein Umbruchverbot. Im Grünlandschutz sind die Landwirte im Südwesten führend. „Unser Grundsatz Schützen durch Nützen hat sich seit langer Zeit bewährt“, sagt Rukwied. „Das soll auch künftig so bleiben. Eine weitere Reglementierung durch den Gesetzgeber ist nicht erforderlich.“ Grünlanderhaltung sei nur mit den Landwirten und nicht gegen sie möglich. „Bauern müssen für die Entwicklung ihres landwirtschaftlichen Unternehmens flexibel Entscheidungen treffen können“, sagt Rukwied. Nur so seien praktikable Bewirtschaftungseinheiten in der Praxis zu realisieren. Die...
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