Milchkühe: 30 Prozent weniger Emissionen bei Außenhaltung
Ammoniakemissionen aus der Milchviehhaltung könnten um 30 Prozent reduziert werden, wenn die Kühe ganzjährig draußen gehalten würden. So das Ergebnis einer Studie des US-Department of Agriculture (USDA) in Washington D.C., die aktuell im "Agricultural Research Magazine" veröffentlicht wurde. Wissenschaftler haben anhand einer Computersimulation errechnet, dass Milchvieh bei Weidehaltung einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen als ihre im Stall gehaltenen "Kolleginnen".
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Das Modell des amerikanischen Wissenschaftlers Al Rotz produzierte Schätzungen für Ammoniakemissionen, die Denitrifikationsraten des Bodens, Nitratverluste, Bodenerosion und Phosphatverluste im erodierten Bodenmaterial. Außerdem wurden die CO2-, Stickoxid- und Methan-Emissionen der Milchviehhaltung, aber auch der sekundären Produktionsprozesse berücksichtigt; beispielsweise verursacht durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Treibstoffen und Elektrizität. Neben dem Ergebnis der 30-prozentigen Einsparung von Ammoniakemissionen fanden die Wissenschaftler außerdem heraus, dass die gesamte Emission von Treibhausgasen um acht Prozent geringer war, wenn das Milchvieh nicht im Stall gehalten wurde. Besonders positiv fiel der ökologische...
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