BVD-Verordnung: Countdown läuft
Bundesweit tritt ab Januar 2011 die BVD-Verordnung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle neu geborenen Kälber und Rinder, die transportiert werden sollen, auf BVD-Viren untersucht werden. Alle Rinderhalter sollten deshalb rechtzeitig in die Beprobung mit Ohrstanzmarken einsteigen, raten Dr. Thomas Miller vom Staatlichen Tierärztlichen Gesundheitsamt und Dr. Hans-Jürgen Seeger vom Rindergesundheitsdienst in Aulendorf.
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Die Bovine Virus Diarrhoe (BVD) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die derzeit in Deutschland als verlustreichste Infektionskrankheit bei Rindern eingestuft wird. Der in Baden-Württemberg verursachte Schaden wird auf jährlich 20 bis 40 Millionen Euro geschätzt. Die BVD-Infektion kann bei trächtigen Rindern zu einer Infektion des Fetus führen. Je nach Trächtigkeitsstadium und Virusstamm können Aborte, Missbildungen, lebensschwache Kälber oder die Geburt von Dauerausscheidern die Folge sein. Für die Weiterverbreitung der Krankheit sind Dauerausscheider, die auch Virämiker oder PI-Tiere genannt werden, von entscheidender Bedeutung. Sie können nur durch eine Infektion des Fetus im immuntoleranten Stadium der ersten vier...
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